Wie man Glück multipliziert




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Man sagt, die schönsten Geschichten werden vom Leben geschrieben. Ich als hoffnungsloser Romantiker bin natürlich sehr anfällig für besondere Liebesgeschichten. Wenn man wie wir so intensiven Kontakt zu so vielen unterschiedlichen Menschen hat, hört man oft von Begebenheiten, die einem nicht nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sondern auch Zuversicht geben – in Zeiten, in denen man das am Besten gebrauchen kann.
Eine dieser Geschichten möchte ich heute mit euch teilen.

Es war 2003 und Joe war gerade von Leipzig nach Landsberg gezogen, als er in der Wohnung eines Freundes das Foto einer Frau bemerkt. Es ist einer dieser Momente, in denen man nicht zweimal überlegt und plötzlich alles klar ist, er wusste, dass er diese Frau kennenlernen musste.

Wenig später besuchte er mit eben jenem Freund den Weihnachtsmarkt und Joe entdeckte zwischen den hektisch im Weihnachtstrubel umher eilenden Besuchern plötzlich diese Frau, die er schon vom Foto kannte – als sie so vor ihm stand mit ihren beiden kleinen Kindern und ihm direkt ins Gesicht lachte, war es um ihn geschehen. Er fühlte sich angekommen; hatte ihn diese Frau nicht schon auf dem Foto in ihren Bann gezogen? Jetzt wurde ihm klar, dass er zwar keine Ahnung hatte, wie er das anstellen sollte, aber er würde diese Frau heiraten.

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Sandra – wie sie im vorgestellt wurde – wusste da noch nichts von dieser Prophezeiung. Ihr war klar, dass Joe nicht ihr Typ war. „Ich mochte nie lange Haare bei Männern!“

Freunde arrangierten dann ein gemeinsames Abendessen bei Sandra zu Hause – eine Art Kuppelversuch, bei dem Joe es tatsächlich schaffte, in einer tollpatschigen Aktion ihre Deko zu zerstören und seinen Stand bei Sandra nicht wirklich zu bessern.

Doch irgendwie – mit viel Hartnäckigkeit und Charme, schaffte Joe es doch, Sandra davon zu überzeugen, dass sie es ja mal miteinander versuchen könnten. Vielleicht könne er sich ja bewähren. Die Bewährung kam in Form einer ungeplanten Blitzschwangerschaft, die sich für beide aber so perfekt und richtig anfühlte, dass Sandra aufhörte, zu hinterfragen und Joe langsam aber sicher in dieses Bild passte, dass sie von ihrem Traummann hatte.

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Dann plötzlich ein Einschnitt in das Glück: Sandras Exmann tauchte aus der Versenkung auf und setzte alles daran, Sandras Herz zurück zu erobern. Sie, mit zwei Kindern von ihm und Joes Baby unter dem Herzen war hin- und hergerissen. Es war das alte Leben und das neue das sie gegenseitig abwägen musste. Joe hatte das Urvertrauen eines Mannes, der seine Frau über alles liebt und gab ihr den Freiraum herauszufinden, wohin sie möchte und was ihr Herz begehrt. Er wusste, er konnte sie nicht aufhalten wenn sie gehen wollte. Sandra fuhr zu ihrer Familie nach Frankreich. Es war eine Reise zu ihr selbst; kurz nachdem sie dort war, wurde ihr klar: Sie liebte Joe schon jetzt mehr als sie es bei ihrem Exmann je getan hatte und je tun wird.

Joe hieß Sandra mit offenen Armen Willkommen als sie zurück zu ihm kam, mit einem klaren Kopf und einem sicheren Herzen.
Sie heirateten wenig später.

Heute, 10 Jahre nach ihrer Hochzeit heißt die Bilanz 8 Kinder, davon 6 leibliche von Joe und eine Liebe, die jeden Tag intensiver wird.

Diese wunderschöne Geschichte hat eben ein echtes Leben, das hinter ihr steht. Sandra managt den Familienbetrieb sehr professionell – so darf man schon mit Nudelsoßen in Kiloangaben rechnen wenn zusammen gegessen wird und jeder, der mindestens ein Kind hat, weiß, welcher Organisationsaufwand dahinter steckt. Uns hat diese Familie sehr berührt, die Kinder sind untereinander sehr umsichtig und rücksichtsvoll – das Shooting war aufgrund der vielen verschiedenen Persönlichkeiten, die durch das Studio gerast sind, etwas sehr besonderes. „Kinder geben einem so viel mehr zurück als man ihnen je geben könnte.“ sagt Joe.
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Wie der Bauch entscheidet

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Ich entscheide immer aus dem Bauch heraus. Wenn ich einen Arzt brauche oder jemanden, der sich um meine finanziellen Angelegenheiten kümmert, ist es mir wichtig, dass ich diesem Mensch trauen kann, vielmehr, dass ich mich bei ihm wohl fühle.

Der erste Eindruck ist dann meist die Website und das Foto der entsprechenden Person. Sicher kennt ihr das Phänomen: quer durch alle Branchen bewirbt man sich mit gruseligen, gestellten oder total verkrampften Bildern. Ich denke, es geht nicht nur mir so, dass ich mich da verzweifelt durch diverse Google-Ergebnis-Seiten klicke und nicht recht weiß, bei wem ich an der richtigen Adresse bin.

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Auf der anderen Seite höre ich oft bei Meetings mit Selbstständigen oder Unternehmen wenn es um das Angebot geht, dass sie gerne an dieser Stelle sparen würden; sparen am bekanntermaßen unwiederbringlichen ersten Eindruck, sparen an der ersten großen Chance, den Kunden von sich zu überzeugen.

Sicher, man ist kompetent und schreibt vielerlei Kluges auf seine Homepage, doch wird das wirklich gelesen? Studien zeigen, dass nur 7 % der Menschen sich für die fachlichen Inhalte auf einer Website interessieren – einige wenige geht es um Kontaktinformationen – aber der Löwenanteil des Interesses geht an die Fotos.

Mit einem fühlbaren und authentischen Porträt belebt man sein Business. Man hat die Chance, den Kaufwunsch des zukünftigen Kunden zu wecken – „Da rufe ich gerne an“ „Die sieht sympathisch aus.“ Das gilt natürlich nicht nur bei Vertrauensberufen wie Medizinern oder Finanzlern – das gilt generell da, wo wir auf Menschen treffen – weil diese Menschen wie ich meist mit dem Bauch entscheiden.

An solchen Momenten denke ich immer an die Worte eines meiner Kunden: „Wenn du erfolgreich sein willst, dann musst du an die Möglichkeiten denken, nicht an die Kosten.“ Wenn die Entscheidung für hochwertige Fotos fällt, fällt die Kundenentscheidung auf uns. Aus dem Bauch heraus sozusagen.


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