„Man kann alles ändern – wenn man es will!“

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Wir erzählen euch unsere Geschichten, die bei uns im Studio passieren, um euch an unseren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Es geht um starke Frauen, besondere Männer und denkwürdige Momente, die uns und euch inspirieren, die uns manche Dinge anders sehen lassen können. Eine solche Geschichte erzählen wir euch heute von Sabine, die aus eigenem Antrieb viele Kilos abnahm um ihr Leben zu verändern.

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Dieses Foto zeigt Sabine vor ihrem tollen Weg zu einem neuen, selbstbewussteren „Ich“

Drehen wir die Uhr ein wenig zurück. Sabine stand jeden Morgen vor ihrem Kleiderschrank und wusste nicht recht, was sie anziehen sollte. Nicht weil die Auswahl so groß war, vielmehr gab es nicht besonders viele Klamotten die ihr noch passten. Es drehte sich alles ums Kaschieren, niemand sollte sehen, dass sie wieder zugelegt hatte. Natürlich war ihr bewusst, dass sie zu dick war; sie war kein „Vielfraß“, es waren vielmehr die kleinen Dinge, die man über den Tag verteilt nascht, die unter dem Strich ordentlich zu Buche schlagen.

Sie mied den Blick in den Spiegel, huschte schnell an Schaufenstern vorbei, wollte keinen Blick auf sich riskieren. Kurz darauf, nachdem sie nach massiven Rückenschmerzen einen Arzt aufsuchte, war der Rat deutlich: Sie musste dringend Gewicht reduzieren.
In einer Praxis für Physiotherapie bekam man ihr Bandscheibenproblem in den Griff und bot ihr an, bei einem Metabolic Balance Programm mitzumachen um endlich abzunehmen.
Halbherzig nahm sie teil – doch von den 16 verlorenen Kilos nahm sie 10 sofort wieder zu. Der Wendepunkt kam erst, als sie einen VHS-Kurs für autogenes Training besuchte.

„Dort hieß es, wir legen uns jetzt alle mal ganz entspannt auf den Rücken. Das tat ich – und mußte unweigerlich an Wale denken, die wenn sie stranden, von ihrem eigenen Gewicht erdrückt werden. Ich fühlte mich hundeelend, konnte im Liegen meine Füße nicht sehen und wäre einfach am Liebsten vor Scham im Boden versunken.“

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Dann zog sie um und wagte dort einen Besuch am Tag der offenen Tür im örtlichen Fitness-Studio. Auch dort wurde Metabolic Balance angeboten, aber sie fühlte sich dieses Mal viel besser aufgehoben und ihr Betreuer gab ihr die Kraft konsequent zu sein und nicht aufzugeben. Sie wurde regelmäßig gewogen, ganzheitlich betreut und fand dort auch eine Schulter zum Ausweinen, wenn sie mal nicht weiterwusste.
Aber dann, plötzlich waren ihre Hosen deutlich zu groß, ihre Schuhgröße verringerte sich – gab es kein Zurück mehr. Ihr Hautbild, ihr Blutdruck und ihre Pulswerte hatten sich deutlich verbessert – sie schlief sogar viel besser als zuvor.
Doch Sport war weiterhin ein no go für sie – sie arbeitete Vollzeit und verbrachte für den Arbeitsweg jeden Tag drei Stunden in der Bahn, da bleibt nun mal keine Zeit dafür – redete sie sich ein. Als sie dann aber im Urlaub drei Wochen lang in einem Fitnessstudio Yoga ausprobierte, schwomm und lief – kam sie auf den Geschmack. Zurück in Deutschland trug sie sich sofort in Kurse ein. Mittlerweile trainiert sie dreimal die Woche an der Langhantel, macht Yoga und ein Bauch-Beine-Po-Programm. Zusätzlich dazu schwimmt sie samstags und sonntags eine Stunde. Sie arbeitet nach wie vor Vollzeit und muss auch pendeln – aber sie plant ihre Sportstunden mit ein und ist sich sicher:

„Ohne geht es nicht mehr! Ja, ich habe einen Bizeps! Wenn es jetzt bei Bodenübungen heißt, auf die Sitzhöcker setzen, weiß ich was gemeint ist – ich kann sie jetzt nämlich deutlich spüren!“

Inzwischen hat sie bereits 35 Kilo abgenommen, aber ist noch längst nicht am Ziel.

„Ich weiß jetzt, dass nur ich für meinen Körper und mein Wohlbefinden verantwortlich bin. Und ich weiß, dass man alles ändern kann, wenn man es will. Alles andere sind nur Ausreden.“

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